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DER
MOND
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Der Mond ist ein Himmelskörper, der die Erde als ihr natürlicher
Trabant oder Satellit ständig umkreist. Der Mond rotiert in
27,32 Tagen um seine Achse. In derselben Zeit bewegt er sich um
die Erde (siderischer Monat) - daher kehrt er der Erde immer die
gleiche Seite zu. Die Mondbahn ist um 5° gegen die Ekliptik
geneigt. Gäbe es diese Neigung nicht, dann würde es bei
Neumond stets zur Sonnenfinsternis
und bei Vollmond stets zur Mondfinsternis
kommen. Begegnungen des Mondes mit der Sonne (Neumond) finden im
Mittel alle 29,53 Tage statt (synodischer Monat). In dieser Periode
läuft der Wechsel der Mondphasen des Mondes ab.
Die Mondatmosphäre
Der Mond hat fast keine Atmosphäre. Er verfügt nur über
eine minimale Restatmosphäre, deren Dichte nur etwa 10-14
der Erdatmosphäre entspricht. Diese Gase werden beim radioaktiven
Zerfal bestimmter Elemente in den Mondgesteinen sowie möglichen
schwachen vulkanischen Erscheinungen freigesetzt.
Die Oberfläche ist mit einer nur wenige Zentimeter dicken Staubschicht
überlagert und besteht zumeist aus dunklen, relativ festen
Gesteinen, die eine etwas andere chemische Zusammensetzung haben
als irdische Gesteine gleicher Art.
Die Mondoberfläche zeichnet sich durch besondere Formationen
aus, z. B. dunkle Ebenen (Meere), hohe Gebirge sowie Ringgebirge
(Krater) verschiedenster Grösse bis zu 200 km Durchmesser und
Strahlensysteme aus. Diese Mondlandschaften entstanden durch Meteoriteneinschläge
in der Frühzeit unseres Sonnensystems. Die Meere entstanden,
wenn vulkanische Lava in die Krater floss.
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Der Durchmesser am Äquator beträgt
3.476 km=0,2725 Erddurchmesser. |
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Die Masse beträgt 7,350*1025
g=0,0123 Erdmassen. |
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Die Umlaufzeit um die Erde beträgt 27,3
Tage. |
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Die mittlere Umlaufgeschwindigkeit beträgt
1,02 km/s. |
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Die mittlere Entfernung von der Erde beträgt
384.403 km. |
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Es herrschen Temperaturunterschiede zwischen
-150 °C und +130 °C |
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(auf der Mondoberfläche). |
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Seine Rotationszeit beträgt 27,3 Tage. |
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Die mittlere Dichte beträgt 3,341 g/cm³=0,606
Erddichten. |
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Die Schwerkraft beträgt etwa 1/6 der irdischen
Schwerkraft. |
Die
Mondfinsternis
Als Mondfinsternis wird der Durchgang des Mondes durch den Schattenkegel
der Erde bezeichnet. Der Durchmesser des Schattenkegels der Erde
beträgt in der Mondentfernung noch etwa das dreifache des Monddurchmessers.
Die Dauer einer totalen Mondfinsternis kann bei zentralem Durchgang
bis zu 3 1/2 Stunden betragen. Die totale Phase selbst bis zu 1
3/4 Stunden.
Phasen des Mondes
Die Mondphasen kommen dadurch zustande, dass
Sonne, Erde und Mond ihren Winkel zueinander ändern. Befinden
sich Sonne und Mond auf entgegengesetzten Seiten der Erde, wird
die gesamte von der Erde aus sichtbare Seite des Mondes von der
Sonne beschienen (Vollmond). Im umgekehrten Fall wird die für
uns nicht sichtbare Mondrückseite beschienen (Neumond).
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| zunehmender Mond, 4 Tage nach Neumond |
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| Vollmond 14 Tage nach Neumond |
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| Abnehmender Mond 19 Tage nach Neumond |
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| Mond 21 Tage nach Neumond |
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| Mond 24 Tage nach Neumond |
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