Der JHK-Transistor


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Neptun
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NEPTUN
Johann Gottfried Galle entdeckte Neptun am 23. September 1846 am Berliner Observatorium, nachdem John Couch Adams im England und Urbain J. J. Leverrier in Frankreich seine Existenz und Position am Himmel unabhängig voneinander vorausgesagt hatten. Ihre Berechnungen basierten auf Differenzen zwischen der vorausgesagten und der tatsächlich beobeachteten Bahn des Uranus seit seiner Entdeckung im Jahre 1781, die sie der Schwerkraftwirkung eines unbekannten Planeten zuschrieben.

Neptun ist so weit von der Erde entfernt, dass Untersuchungen von der Erde aus nur wenig Details bieten. Einen Großteil der Erkenntnisse über Neptun schöpfen wir aus Ergebnissen des Besuchs der Sonde Voyager 2 im August 1989.

Aufbau des Neptun
Neptun ähnelt in Größe und Aufbau seinem Nachbarn Uranus. Er ist ein typischer Gasriese, der vorwiegend aus Wasserstoff und Helium sowie kleiner Mengen Methan und Ammoniak besteht. Er hat einen kleinen Gesteinskern aus Silikatgestein (ca. 14.000 km Durchmesser). Sein Mantel besteht aus verschiedenen gefrorenen Stoffen (z. B. gefrorenem Wasser, Methan und Ammoniak). Der Eismantel geht schrittweise in die Gasatmosphäre über.

Neptuns blau-grüne Atmosphäre
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Neptuns blau-grüne Atmoshäre

Neptuns Atmospäre
Die äußere Atmosphäre besteht im wesentlichen aus Wasserstoff sowie 15 bis 20 Prozent Helium und geringen Mengen Methan. Seine blaue Farbe resultiert aus dem Vorhandensein von Methangas in der oberen Atmosphäre. Es gibt in der Neptunatmosphäre zahlreiche wolkenähnliche Gebilde. Das auffälligste ist der große dunkle Fleck, der eine ähnliche Ursache zu haben scheint wie der große rote Fleck auf Jupiter. Etwa 20° südlich des Äquators rotiert er gegen den Uhrzeigersinn mit einer Periode von 16 Tagen. Oberhalb von ihm bilden sich helle, zirrusähnliche Wolken und weitere, kleine dunkle Flecken. Eine leichte Bandstruktur parallel zum Äquator ist ebenfalls erkennbar. Es gibt zwei wesentliche Wolkenschichten in der oberen Atmosphäre. Die höchste besteht aus Methaneiskristallen, darunter liegt eine durchsichtigere Schicht, die möglicherweise gefrorenes Ammoniak und Wasserstoffsulfit aufweist. Darüber hinaus existiert ein sehr hoch liegender Dunst aus Kohlenwasserstoffen, die durch die Einwirkung des Sonnenlichts auf das Methan entstehen.

Magnetosphäre
Voyager 2 registrierte regelmäßige Radioausbrüche. Neptun besitzt also ein Magnetfeld und ist von einer Magnetosphäre umgeben. Die Ausbrüche ereignen sich im Abstand von 16,11 Tagen, was offensichtlich der Rotationsperiode des festen Kerns entspricht. Die atmosphärischen Gebilde rotieren hingegen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und bewegen sich darüber hinaus über verschiedene Breiten hinweg. Windgeschwindigkeiten bis zu 2.200 km/h wurden gemessen.Die Magnetfeldachse ist um 47° gegen die Rotationsachse geneigt. Man vermutet, daß das Magnetfeld eher im Mantel als im Kern entsteht.

Die Ringe des Neptun

Bereits von der Erde aus hatte man bei Sternbedeckungen des Planeten Hinweise auf die Existenz von nicht vollständigen Ringen erhalten. Voyager 2 gelangen erstaunliche Aufnahmen der Neptunringe. Vier dünne Ringe, die an einigen Stellen Verdickungen aufweisen. Dieses waren die von der Erde aus registrierten Ringfragmente. Leider weiss man bis heute noch nicht sehr viel über die Ringe. Wahrscheinlich bestehen sie aus kleinen Fels- und Eisstücken.

Neptun's Monde
Darüberhinaus fand Voyager 2 sechs weitere Monde neben den damals bekannten Triton und Nereide. Der neu entdeckte Mond Proteus ist mit 400 km Durchmesser sogar doppelt so groß wie Nereide.
Triton, Neptun's größten Mond, kann man durch ein 30-cm-Teleskop beobachten.

Mittlerer Sonnenabstand 30,06 AE = 4.497.000.000 km
Oberflächentemperatur < -156 °C
Umlaufzeit 164,79 Jahre
Reziproke Masse 19.424
Masse (Erde = 1) 17.135
Masse (g) 1,024 x 1029
Durchmesser 49.500 km
Äquatorradius (Erde = 1) 3,883
Äquatorradius (km) 24.764
Ellipzität 0,017
Mittlere Dichte (g/cm3) 1,64
Oberflächenbeschleunigung am Äquator (m/s²) 11,0
Fluchtgeschwindigkeit am Äquator (km/s) 23,3
Siderische Umdrehungszeit am Äquator 19,2 Stunden
Neigung des Äquators zur Umlaufsbahn 29°,6



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