Der JHK-Transistor


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Saturn
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Saturn
Saturn gehört zu den vier Gasriesen und ist der zweitgrößte Planet nach Jupiter. Sein Äquatordurchmesser ist 9,4 mal größer als der der Erde, seine Masse übertrifft die der Erde um das 95fache. Dennoch beträgt seine durschnittliche Dichte nur das 0,7fache der Dichte von Wasser.

Aufbau des Saturn
Ein Kern, der 10 bis 15 Erdmassen auf sich vereinigt besteht aus Eis und Gestein. Die darauffolgende Schicht aus Wasserstoff steht unter extremem Druck, so daß der Wasserstoff hier metallische Eigenschaften annimmt. Ansonsten besteht der Saturn vorwiegend aus flüssigem und gasförmigem Wasserstoff und Helium.
Saturn hat die niedrigste mittlere Dichte aller Planeten. Sie ist geringer als die von Wasser, so dass Saturn auf einem See schwimmen würde (aber so große Seen gibt es ja nicht! ;o) )!
Saturn rotiert ziemlich schnell. Der Planet dreht sich einmal in 10 Stunden und 32 Minuten um seine Achse, doch hängt die Rotationsgeschwindigkeit der Wolkenhülle auch von der geographischen Breite ab. Aufgrund der enormen Drehgeschwindigkeit ist Saturn an den Polen deutlich abgeflacht; der polare und äkquatoriale Umfang des Planeten unterscheiden sich um 11%.

Atmosphäre

Die äußeren Planetenhälften bestehen aus einer dichten Atmosphäre. In der Atmosphäre erkennt man eine Wolken-Bänderstruktur. Sie wird hervorgerufen durch auf- und absteigende Gase und Höhenwinde, die in wechselnde Richtungen wehen. In der Hochatmosphäre finden sich Ammoniak und dessen Verbindungen.

Saturn's Monde
Bis zum Jahr 1980 kannte man insgesamt 10 Monde des Saturn. Seither wurden weitere gefunden; einige wurden 1980 mit Hilfe von Teleskopen entdeckt, als das Ringsystem sich von der Kante präsentierte und die Monde vom Streulicht angestrahlt wurden, andere spürten die Raumsonden Voyager 1 und 2 in den Jahren 1980 und 1981 auf. Inzwischen gelten 18 Monde als gesichert, die Existenz dreier weiterer gilt als wahrscheinlich. Möglicherweise gibt es aber noch mehr Monde, die bislang jedoch noch nicht bestätigt werden konnten. Dieses wird wahrscheinlich die Raumsonde Cassini im Jahre 2004 aufklären.

Die Ringe des Saturn
Das Ringsystem ist das bekannteste und eindrucksvollste aller jupiterähnlichen Planeten. Man entdeckte Saturns Ringsystem durch frühe teleskopische Beobachtungen schhon im 17. Jahrhundert.
Rätselhafte dunkle "Speichen" innerhalb des Ringsystems entdeckten die Voyager-Sonden.
Die Ringe befinden sich in der Äquatorialebene und sind im Winkel von 27° gegen dessen Bahnebene um die Sonne geneigt. Die Saturnringe können bereits in einem kleinen Teleskop bewundert werden. So wie sich die relativen Positionen von Erde und Saturn ändern, präsentieren sich auch das Ringsystem dem Betrachter unter verschiedenen Blickwinkeln.
Die Ringe scheinen in einer Reihenfolge von Regionen unterschiedlicher Helligkeit geteilt zu sein, die durch dunkle Bereiche voneinander getrennt sind. Die wohl markantesten Teilungen sind die Cassini- und die Enckesche Teilung. Die Fotos, die die Voyager Sonde von den Saturnringen machte, enthüllt ein aus vielen tausend zarten, konzentrischen Reifen bestehendes Ringsystem, das in der Aufsicht einen ähnlichen Anblick wie die Rillen einer Schallplatte bietet. Die Saturnringe sind nur etwa je ein km dick und bestehen aus einer Vielzahl größerer Gesteinsbrocken und kleinerer Teilchen, die sich wahrscheinlich auf einen Größenbereich zwischen 100 Metern und einem Mikrometer verteilen.

Mittlerer Sonnenabstand 9,5388 AE = 1.426,98 Mio. km
mittlere Oberflächentemperatur -180 °C
Umlaufzeit 29,46 Jahre
Reziproke Masse 3.498,5
Masse (Erde = 1) 95.181
Masse (g) 5,688 x 1029
Äquatorradius (Erde = 1) 9,449
Äquatorradius (km) 60.268
Ellipzität 0,0980
Mittlere Dichte (g/cm3) 0,69
Oberflächenbeschleunigung am Äquator (m/s²) 9,05
Fluchtgeschwindigkeit am Äquator (km/s) 35,5
Siderische Umdrehungszeit am Äquator 10,233 Stunden
Neigung des Äquators zur Umlaufsbahn 26°,73



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